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Girokonto

Bestes Girokonto 2026.
Ehrlich erklärt.

Was kostet 2026 noch ein Konto, welche App taugt, wer macht Auslandszahlungen kostenlos? In fünf Minuten klar.

  • Direktbank vs. Filialbank
  • Cashback bis 1 %
  • Konto ohne Schufa
  • Wechsel in 12 Tagen
Empfehlung ansehen →Geprüft · kuratiert · in 5 Minuten klar

Was ist eigentlich ein Girokonto?

Das Girokonto ist dein Alltagskonto. Hier landet das Gehalt, von hier gehen Miete, Stromrechnung und Lastschriften ab, hier liegen die paar Tausend Euro, die du im Alltag brauchst. Anders als ein Tagesgeldkonto ist es nicht zum Sparen gedacht, Banken zahlen darauf kaum Zinsen, weil sie dein Geld nicht binden können, du jederzeit zugreifen darfst.

Klingt simpel. Wird kompliziert, sobald du genauer hinschaust: Welche Bank verlangt monatliche Gebühren, welche nicht? Welche Karten gibt’s gratis dazu? Was kostet Bargeld im Ausland? Bekommst du eine vollwertige Mastercard oder nur eine Debit-Karte? Genau die Fragen klären wir hier.

Kurz gesagt

Ein gutes Girokonto kostet 2026 0 Euro im Monat, kommt mit kostenloser Karte, ermöglicht Bargeld-Abhebung an min. 10.000 Geldautomaten und hat eine App, die du nicht nach drei Tagen löschen willst. Bei Direktbanken ist das Standard, bei Filialbanken die seltene Ausnahme.

Unsere aktuell empfohlenen Banken

Sorgfältig kuratierte Auswahl, keine Sortier-nach-Provision-Logik. Aktuell ein Anbieter, weitere Banken folgen in den kommenden Wochen.

Berliner Volksbank

Berliner Volksbank

200 € Neukundenbonus

Girokonto „blauorange" der Genossenschaftsbank: für unter 30-Jährige kostenlos, inklusive Karte, Kontowechselservice und 200 € Neukundenbonus.

  • Kostenlos für alle unter 30 Jahren, sonst 3,95 € pro Monat
  • 200 € Neukundenbonus bei regelmäßigen Geldeingängen
  • Inklusive Bankkarte, App mit Apple Pay und Google Pay
C24 Bank

C24 Bank

Bis zu 1 % Cashback

Vollwertiges deutsches Girokonto mit Smartphone-App, Mastercard und girocard. Drei Tarife vom 0-Euro-Konto bis zur Premium-Variante mit Cashback und Reise-Versicherungen.

  • Weltweit kostenlos in Echtzeit zahlen
  • Kostenlose Mastercard plus girocard
  • 0,5 % Zinsen p. a. auf das Guthaben

Worauf bei der Wahl achten?

Acht Kriterien entscheiden, ob dir ein Konto im Alltag wirklich nutzt oder dich nach drei Monaten nervt. Die ersten drei sind die wichtigsten.

  1. 01

    Kontoführungsgebühren

    0 Euro ist 2026 der Maßstab. Direktbanken bieten kostenlose Konten meist mit moderatem Mindestgeldeingang (700 bis 1.000 Euro pro Monat). Wer das nicht erfüllt, sollte auf eine Bank wechseln, die auch ohne Bedingungen kostenlos ist (z. B. Comdirect drei Jahre lang, C24 Smart dauerhaft).

  2. 02

    Karten-Konditionen

    Mindeststandard: kostenlose girocard und entweder kostenlose Debit-Mastercard oder Debit-Visa-Karte. Eine vollwertige Kreditkarte ist Bonus. Premium-Modelle mit Metall-Karte (C24 Max, N26 Metal) kosten 9 bis 17 Euro pro Monat, lohnt sich nur, wenn die Zusatzfeatures (Cashback, Reise-Versicherungen, Concierge) dich wirklich interessieren.

  3. 03

    Bargeldabhebung & Auslandszahlung

    Inland: mindestens 10.000 kostenlose Geldautomaten via Cash Group, Cash Pool oder Mastercard-Netz. Ausland: keine Fremdwährungs-Aufschläge. Filialbanken nehmen 1,5 bis 3,5 Prozent, auf 1.000 Euro Urlaubsbargeld also 15 bis 35 Euro Gebühr. Direktbanken liegen meist bei 0 Prozent.

  4. 04

    Mobile App + Online-Banking

    Push-Benachrichtigungen bei Zahlungen, Kategorisierung der Ausgaben, Apple Pay und Google Pay, biometrisches Login. Bei der DKB, C24, ING und N26 läuft das richtig gut. Bei vielen Sparkassen-Apps fehlen 2026 noch grundlegende Funktionen oder die UX wirkt wie 2018.

  5. 05

    Unterkonten („Pockets") mit eigener IBAN

    Praktisch für Pärchen (gemeinsame Miete), Selbstständige (Rücklagen für Steuer) oder einfach zum Sparen. Bei C24 Bank gehören Pockets zum Standard, bei DKB kommen 2026 begrenzte Spaces dazu. Klassische Filialbanken kennen das Feature meist nicht.

  6. 06

    Cashback und Wechselboni

    0,05 bis 1 Prozent Cashback auf Karten-Zahlungen sind realistisch, bei einem Haushaltsbudget von 2.000 Euro pro Monat sind das 12 bis 240 Euro Bonus pro Jahr. Wechselbonus liegt zwischen 50 und 150 Euro einmalig, oft an aktive Konto-Nutzung über 6 Monate gekoppelt.

  7. 07

    Einlagensicherung

    Pflicht in Deutschland: 100.000 Euro pro Kunde über die gesetzliche Einlagensicherung. Achte aber bei Auslandsbanken (z. B. Revolut, Wise) darauf, dass dort die jeweilige Heimatland-Sicherung gilt (Litauen, Belgien), selber Betrag, andere Sprache wenn etwas schiefläuft.

  8. 08

    Sparkasse oder Direktbank?

    Filialbank-Vorteil: physische Beratung und einfaches Bargeld-Einzahlen. Direktbank-Vorteil: alle anderen Punkte oben sind drastisch besser. Wer im Monat einmal eine Bareinzahlung von 200 Euro macht, sollte nicht 120 Euro pro Jahr für eine Filialbank zahlen. Wer Bareinzahlungen täglich braucht (Trinkgeld-intensive Berufe), kommt um eine Filialbank schwer herum.

Direktbank oder Filialbank?

Die ehrliche Antwort: Für 90 Prozent aller Menschen ist eine Direktbank 2026 die bessere Wahl. Hier die Unterschiede schwarz auf weiß.

KriteriumDirektbankFilialbank
Kontoführung0 € (mit Bedingungen) bis 9,90 € (Premium)5 € bis 15 € pro Monat
Kartengirocard + Debit-Mastercard meist gratisgirocard gratis, Kreditkarte ab 30 €/Jahr
Bargeld-Abhebung10.000+ Geldautomaten kostenlos via Cash Pool/MastercardEigene Filialen kostenlos, andere kosten 5 € bis 10 €
App + Online-BankingState-of-the-art (Apple/Google Pay, biometrisch)Solide bis veraltet, je nach Bank
BeratungChat, Telefon, Video, kein persönlicher BeraterPersönlicher Berater in der Filiale
BareinzahlungEingeschränkt, meist via Einzahlautomaten Cash-GroupUnbegrenzt am Schalter
Ausland-Karten-Zahlung0 % Aufschlag bei guten Direktbanken1,5 % bis 3,5 % Fremdwährungs-Aufschlag

Faustregel: wenn dein Bank-Alltag aus Karten-Zahlungen, Online-Überweisungen und einer App besteht, brauchst du keine Filiale. Wenn du wöchentlich Bargeld einzahlst oder Wert auf den persönlichen Berater legst, lohnt sich eine Filialbank, aber rechne mit 60 bis 180 Euro Mehrkosten pro Jahr.

Schüler, Schufa, Gemeinschaftskonto

Drei Sonderfälle, bei denen die Auswahl-Logik anders aussieht.

Schüler & Studenten

Kostenlos auch ohne Geldeingang

DKB Cash Junior, comdirect Junior Giro, ING Direkt-Girokonto für unter 28 bieten dauerhaft kostenlose Konten unabhängig vom Geldeingang. Voraussetzung ist meist Immatrikulation oder Schulbescheinigung. Nach Abschluss läuft das Konto in den Standard-Tarif über.

Mit negativer Schufa

Das gesetzliche Basiskonto

Seit 2016 hat jeder das Recht auf ein Basiskonto, auch mit negativem Schufa-Eintrag. Die Kontoführung ist meist nicht kostenlos (5 bis 10 Euro pro Monat), und es gibt keinen Dispokredit. Aber: Gehaltseingang, Überweisungen, Lastschriften und Karten-Zahlung funktionieren normal.

Für Paare

Gemeinschaftskonto (Oder/Und)

Oder-Konto: beide dürfen unabhängig verfügen, praktisch im Alltag. Und-Konto: beide müssen jeder Transaktion zustimmen, sicherer bei größeren Summen. Comdirect, DKB und ING bieten Gemeinschaftskonten zu denselben Konditionen wie Einzelkonten. C24 Bank zieht 2026 nach.

So funktioniert der Bankwechsel

Den Wechsel hat der Gesetzgeber 2016 deutlich vereinfacht. Du machst nichts außer dem Antrag bei der neuen Bank, alles andere läuft automatisch innerhalb von zwölf Werktagen.

  1. 01

    Neues Konto eröffnen

    Beim neuen Anbieter Antrag stellen, Identifikation per Video-Ident (5 bis 10 Minuten). Konto-Eröffnung dauert in der Regel 1 bis 3 Werktage. Du bekommst IBAN, Online-Banking-Zugang und Karten per Post.

  2. 02

    Kontowechsel-Service starten

    Die neue Bank stellt dir ein Formular bereit (oft direkt in der App). Du gibst deine bisherige IBAN ein und ermächtigst die neue Bank, alle Daueraufträge und Lastschrift-Mandate der letzten 13 Monate von der alten Bank abzurufen.

  3. 03

    Empfänger automatisch informieren

    Die neue Bank schreibt deine Arbeitgeber, Versicherer, Stromanbieter etc. an und teilt die neue IBAN mit. Lastschriften laufen ab Tag X über das neue Konto. Du musst niemanden manuell informieren.

  4. 04

    Altes Konto kündigen

    Sobald alle Zahlungen umgestellt sind (typisch nach 2 bis 4 Wochen), kannst du das alte Konto kündigen. Manche Banken machen das auch automatisch im Rahmen des Wechselservice, dann musst du nur unterschreiben.

  5. 05

    Wechselbonus kassieren

    Falls die neue Bank einen Bonus zahlt (50 bis 150 Euro üblich), wird er nach Aktivierungs-Bedingungen (oft ein bis drei Gehaltseingänge oder Karten-Umsatz innerhalb 6 Monate) ausgezahlt. Achte vor der Kündigung darauf, dass alle Bedingungen erfüllt sind.

Häufige Fragen zum Girokonto

Die Fragen, die Google am häufigsten zum Thema Girokonto bekommt, beantwortet ohne Marketing-Floskeln.

Welche Bank ist die beste für ein Girokonto?
Es gibt nicht die eine beste Bank, die Antwort hängt davon ab, wie du dein Konto nutzt. Wer viel im Ausland zahlt oder Cashback möchte, fährt mit modernen Direktbanken wie C24 Bank oder DKB gut. Wer regelmäßig Bargeld einzahlt, ist bei einer Filialbank besser aufgehoben. Wer einfach ein günstiges Standardkonto sucht, findet bei kostenlosen Direktbanken die niedrigsten Gebühren bei vollem Funktionsumfang.
Bei welcher Bank zahlt man am wenigsten Gebühren?
Direktbanken wie C24 Bank, DKB, ING und Comdirect bieten kostenlose Girokonten ohne Kontoführungsgebühren an, meist ohne Bedingungen oder mit moderaten Mindestgeldeingängen ab 700 bis 1.000 Euro im Monat. Filialbanken (Sparkasse, Volksbank, Deutsche Bank) verlangen typischerweise 5 bis 15 Euro pro Monat. Über das Jahr summiert sich das auf 60 bis 180 Euro, Geld, das du mit einem Direktbank-Konto komplett sparst.
Wie viel Geld sollte man auf dem Girokonto haben?
Faustregel: ein bis drei Monatsgehälter plus einen Notgroschen von 2.000 bis 5.000 Euro. Mehr lohnt sich nicht, weil Girokonten kaum oder gar keine Zinsen zahlen. Überschüssige Liquidität gehört auf ein Tagesgeldkonto (2 bis 3,5 Prozent aktuell) oder in einen ETF-Sparplan. Wenn deine Bank wie C24 Bank von sich aus 0,5 Prozent aufs Girokonto-Guthaben zahlt, kannst du etwas großzügiger sein, der Renditeunterschied zu Tagesgeld ist dann kleiner.
Ist es sinnvoll, die Bank zu wechseln?
Ja, wenn deine bisherige Bank entweder Kontoführungsgebühren verlangt, schlechte Konditionen für Ausland-Zahlungen bietet oder ihre App-Erfahrung dich frustriert. Der Wechsel ist gesetzlich geschützt: dein neues Konto übernimmt deine Daueraufträge und Lastschriften innerhalb von 12 Geschäftstagen. Wechselboni von 50 bis 150 Euro sind üblich. Die einzige nennenswerte Mühe: Arbeitgeber und Versicherungen über die neue IBAN informieren, das macht der Kontowechselservice der neuen Bank meistens automatisch für dich.
Was kostet ein Girokonto wirklich?
Die monatliche Kontoführungsgebühr ist nur ein Teil. Schau auch auf: Kosten für girocard und Mastercard/Visa-Debit (oft 0 bis 50 Euro pro Jahr), Bargeld-Abhebungen im Inland (kostenlos bei Cash Group, Cash Pool oder Mastercard-Geldautomaten), Ausland-Zahlungen (1,5 bis 3,5 Prozent Fremdwährungs-Aufschlag bei Filialbanken, 0 Prozent bei guten Direktbanken), und Überweisungs-Gebühren bei Echtzeit-Überweisungen.
Welche Direktbanken sind in Deutschland zu empfehlen?
Die etablierten Direktbank-Marken mit deutschen Banklizenzen sind aktuell C24 Bank (CHECK24-Gruppe, ab 0 Euro mit Cashback-Modellen), DKB (Sparkassenkonzern, kostenlos ab 700 Euro Monatseingang), ING (kostenlos ab 700 Euro Monatseingang), Comdirect (kostenlos ohne Bedingungen für drei Jahre), N26 (App-only, Premium-Modelle), und Targobank Online. Alle sind BaFin-reguliert und unterliegen der gesetzlichen Einlagensicherung bis 100.000 Euro pro Kunde.
Bekomme ich auch mit negativem Schufa-Eintrag ein Girokonto?
Ja. Seit 2016 hat jeder Mensch in Deutschland das gesetzliche Recht auf ein Basiskonto, auch mit negativer Schufa, ohne festen Wohnsitz, oder als Asylsuchender. Du kannst es bei jeder Bank verlangen. Das Basiskonto hat Einschränkungen (kein Dispo, oft höhere Kontoführungsgebühren ab 5 Euro pro Monat, manchmal nur Guthaben-Karte statt vollwertiger Mastercard), erfüllt aber die Grundfunktionen Gehaltseingang, Überweisungen, Lastschriften und Bargeldabhebung.
Wann lohnt sich ein Girokonto mit Prämie?
Wenn du sowieso wechseln wolltest und die Bedingungen passen. Wechselboni liegen aktuell zwischen 50 und 150 Euro, manchmal bei einmaligem Mindestgeldeingang, manchmal an einen 6-Monats-Aktivitäts-Zeitraum gekoppelt. Vermeiden solltest du Konten, die du nur für die Prämie eröffnest und dann nicht aktiv nutzt: viele Banken fordern die Prämie zurück, wenn du innerhalb von 12 Monaten kündigst.
Was passiert mit meinen Daueraufträgen beim Bankwechsel?
Nichts. Der gesetzliche Kontowechselservice (verankert im Zahlungskontengesetz seit 2016) verpflichtet die neue Bank, alle Daueraufträge, Lastschrift-Mandate und Empfänger-Daten der letzten 13 Monate von deiner alten Bank zu übernehmen und an die neue IBAN zu übertragen. Du unterschreibst ein einziges Formular bei der neuen Bank, der Rest läuft automatisch innerhalb von 12 Geschäftstagen.

Bereit zu wechseln?

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Ohne Kontoführungsgebühr

Direktbanken bieten kostenlose Konten ohne oder mit moderatem Mindestgeldeingang.

12-Tage-Wechselservice

Gesetzlich geregelt: Daueraufträge und Lastschriften wandern automatisch mit.

100 % digital eröffnet

Video-Ident statt Filial-Termin, IBAN und Karten kommen automatisch zu Dir.