KreditKompass Daten-Reports
Eigene Auswertungen aus amtlichen Daten
Datengetriebene Analysen zu Verschuldung, Krediten und Verbraucherfinanzen. Jeder Report ist mit offener Methodik, Quellenangabe und freier Lizenz zum Zitieren gebaut. Daten und Grafiken dürfen mit Quellennachweis KreditKompass übernommen werden.
Überschuldungs-Report 2024: Erstmals ist Krankheit der häufigste Grund , knapp vor Arbeitslosigkeit
Laut Destatis-Überschuldungsstatistik 2024 waren die häufigsten Auslöser: Erkrankung/Sucht/Unfall (18,1 %), Arbeitslosigkeit (17,4 %), unwirtschaftliche Haushaltsführung (13,7 %), Trennung/Scheidung/Tod des Partners (11,5 %) und längerfristiges Niedrigeinkommen (10,8 %). Erstmals liegt Krankheit knapp vor Arbeitslosigkeit.
Report ansehen→Schufa-Score-Reform 2026: 62 Prozent der Deutschen haben eine hervorragende Bonität , nur 2 Prozent „ausreichend"
Nach der SCHUFA-Reform (seit 17.03.2026) verteilen sich die Menschen in Deutschland über fünf Bonitätsstufen: hervorragend (776 bis 999 Punkte) rund 62 %, gut (709 bis 775) etwa 20 %, akzeptabel (642 bis 708) rund 8 %, ausreichend (100 bis 641) etwa 2 % und ungenügend (kein Score bei offenen Zahlungsstörungen) rund 8 %. Erstmals nennt die SCHUFA die zwölf Kriterien, die in den Score einfließen.
Report ansehen→Ratenkredit-Zins-Monitor 2026: Wer den Zins lange festschreibt, zahlt 1,94 Prozentpunkte mehr
Laut Bundesbank-Zinsstatistik lag der durchschnittliche Effektivzins für neue Konsumentenkredite an private Haushalte im März 2026 bei 8,13 %. Lange Zinsbindungen (über 5 Jahre) waren mit 8,60 % deutlich teurer als kurze (1 bis 5 Jahre: 6,66 %). Für die meisten Ratenkredite lohnt sich daher die kürzere Bindung.
Report ansehen→Dispo-Report 2026: Den Dispozins bestimmt die Bank, kaum das Bundesland
Kontoüberziehen kostet 2026 im Schnitt 11,30 Prozent, mehr als das Fünffache des EZB-Leitzins. Entscheidend ist die Bank, nicht das Bundesland: Je nach Institut reicht die Spanne von 7,49 bis über 14 Prozent, zwischen den Bundesländern dagegen nur gut 1,5 Punkte.
Report ansehen→Verbraucherinsolvenz-Atlas 2024: In Bremen gehen 3,5-mal so viele Verbraucher in die Insolvenz wie in Bayern
2024 wurden in Deutschland 71.207 Verbraucherinsolvenzen beantragt, im Schnitt 84 je 100.000 Einwohner. Am höchsten ist die Quote in Bremen mit 169, am niedrigsten in Bayern mit 48. Das ist ein Unterschied von rund dem 3,5-fachen.
Report ansehen→Wie diese Reports entstehen
Wir werten ausschließlich nachvollziehbare Quellen aus, vor allem amtliche Statistiken von Bund und Ländern. Eigene Berechnungen, etwa Quoten je 100.000 Einwohner, legen wir in der Methodik offen. Jeder Report enthält die Rohdaten als CSV zum Download. Für Redaktionen: Zahlen und Grafiken sind mit Quellenangabe KreditKompass frei verwendbar.