Festgeld · 11 Min. Lesezeit
Festkonto Zinsen 2026: Festgeld gegen Tagesgeld, was für welches Geld passt
Festkonto Zinsen sind für die gesamte Laufzeit fixiert, Tagesgeld-Zinsen jederzeit veränderbar. Wir vergleichen beide Anlagen Kriterium für Kriterium und zeigen, welches Geld auf welches Konto gehört.
Veröffentlicht am 10. September 2026

Festgeld
Festkonto Zinsen sind Zinsen, die für eine feste Laufzeit unveränderlich vereinbart werden: Du legst einen Betrag für zum Beispiel 12, 24 oder 60 Monate an und weißt am Tag des Abschlusses genau, wie viel Ertrag am Ende herauskommt. Der Unterschied zum Tagesgeld ist damit schnell erzählt: Ein Festkonto eignet sich für Geld, das du sicher länger nicht brauchst und für das du Zinssicherheit willst. Tagesgeld eignet sich für Geld, das jederzeit verfügbar bleiben muss. Dieser Ratgeber vergleicht beides Kriterium für Kriterium und zeigt, wie du Angebote sauber prüfst, ohne auf Aktionszins-Optik hereinzufallen.
Was ein Festkonto ist und was „Zinsen p. a." dabei bedeutet
Ein Festkonto, im Bankdeutsch meist Festgeldkonto oder Termineinlage, ist ein Sparkonto mit fest vereinbarter Laufzeit und fest vereinbartem Zinssatz. Während der Laufzeit kannst du in der Regel nicht auf das Geld zugreifen, dafür ändert die Bank den Zins nicht, egal wie sich der Leitzins entwickelt.
Die Angabe „p. a." heißt „pro Jahr" und wird oft missverstanden. Bei einer Laufzeit von sechs Monaten bekommst du nicht den vollen Jahreszins, sondern rund die Hälfte davon. Bei drei Monaten entsprechend rund ein Viertel. Wer Angebote mit unterschiedlichen Laufzeiten vergleicht, muss deshalb immer den Zinssatz p. a. gegen den Zinssatz p. a. stellen, nie den absoluten Ertrag gegen den absoluten Ertrag.
Der zweite häufig überlesene Punkt ist die Zinsgutschrift. Bei Laufzeiten über zwölf Monate schreiben manche Banken die Zinsen jährlich gut und verzinsen sie mit, andere zahlen alles am Laufzeitende ohne Zinseszins aus. Bei gleicher Prozentzahl liegt der Endertrag dadurch auseinander. Wie stark, kannst du mit den Formeln in unserem Ratgeber zum Festgeld-Zinsrechner selbst nachrechnen.
Beim Festkonto kaufst du keine höhere Rendite, sondern Planbarkeit. Der Preis dafür ist, dass du während der Laufzeit nicht an dein Geld kommst.
Festkonto und Tagesgeld im direkten Vergleich
Beide Produkte sind Bankeinlagen, unterliegen keinem Kursrisiko und fallen in Deutschland unter dieselbe gesetzliche Einlagensicherung. Sie unterscheiden sich in fünf Punkten, die in der Praxis über die Wahl entscheiden.
- Zinsbindung: Beim Festkonto steht der Zins für die gesamte Laufzeit fest. Beim Tagesgeld ist er variabel und kann von der Bank jederzeit gesenkt oder erhöht werden, oft ohne Ankündigung im Postfach.
- Verfügbarkeit: Tagesgeld ist täglich verfügbar. Festgeld ist bis zum Laufzeitende gebunden; eine vorzeitige Auflösung ist bei vielen Banken vertraglich ausgeschlossen oder nur mit Zinsabschlag möglich.
- Aktionsfristen: Tagesgeld-Spitzenzinsen sind häufig Neukunden-Aktionszinsen mit befristeter Laufzeit, danach greift der niedrigere Bestandszins. Beim Festkonto gibt es diese Zweiteilung nicht.
- Mindest- und Höchstbetrag: Festkonten haben oft eine Mindestanlage, Tagesgeldkonten meist keine. Beide können nach oben begrenzt sein, gerade bei Aktionsangeboten.
- Planbarkeit des Ertrags: Beim Festkonto kennst du den Endbetrag am Tag des Abschlusses. Beim Tagesgeld ist der Jahresertrag immer eine Schätzung.
Welches Zinsniveau aktuell überhaupt realistisch ist, siehst du am besten an den offiziellen Reihen. Die Zinsstatistik der Deutschen Bundesbank weist Einlagenzinsen deutscher Banken nach Laufzeit aus und ist eine belastbare Referenz, wenn du beurteilen willst, ob ein Angebot markttypisch oder auffällig hoch ist.
Wann sich ein Festkonto lohnt
Ein Festkonto passt zu Geld mit Termin. Wenn du weißt, dass eine Ausgabe erst in zwei oder drei Jahren fällig wird, etwa der Eigenkapitalanteil für eine Immobilie, ein geplanter Autokauf oder eine Renovierung, ist die feste Laufzeit kein Nachteil, sondern genau passend.
Der zweite typische Fall ist die Erwartung sinkender Zinsen. Wer davon ausgeht, dass die Einlagenzinsen in den nächsten Monaten nachgeben, sichert sich mit einem Festkonto das heutige Niveau für die gesamte Laufzeit. Das ist die eine Situation, in der ein Festkonto einem Tagesgeldkonto strukturell überlegen ist. Umgekehrt gilt: Steigen die Zinsen, schaust du mit gebundenem Geld zu.
Drittens hilft die Bindung gegen sich selbst. Wer sein Tagesgeld regelmäßig anknabbert, weil es eben verfügbar ist, spart auf einem Festkonto zuverlässiger. Das ist kein Zinsargument, aber ein reales Verhaltensargument.
Welche Laufzeit sinnvoll ist
Sehr lange Laufzeiten bringen nicht automatisch mehr. Ist die Zinskurve flach oder invers, zahlen Banken für 48 oder 60 Monate kaum oder gar nicht mehr als für 12 bis 36 Monate. Dann bindest du dein Geld doppelt so lang für denselben Zins, was ein schlechtes Geschäft ist. Prüfe deshalb immer die komplette Laufzeitleiter eines Anbieters und nicht nur die Zeile, die er bewirbt.
Wer sich nicht zwischen Laufzeiten entscheiden will, teilt die Summe auf. Wie das systematisch funktioniert, beschreiben wir in der Festgeldtreppe-Strategie: Du splittest den Betrag auf mehrere Laufzeiten, sodass jedes Jahr ein Teil frei wird und zum dann gültigen Zins neu angelegt werden kann.
Wann Tagesgeld die bessere Wahl ist
Der Notgroschen gehört nicht auf ein Festkonto. Drei bis sechs Netto-Monatsgehälter für Reparaturen, Nachzahlungen oder eine Phase ohne Einkommen müssen jederzeit erreichbar sein. Genau dafür ist Tagesgeld gebaut.
Tagesgeld ist außerdem die richtige Wahl, wenn ein Zeitpunkt noch offen ist. Wer eine größere Anschaffung plant, aber nicht weiß, ob sie in drei oder in achtzehn Monaten kommt, verliert mit einer Festlegung mehr Flexibilität, als der Zinsvorteil wert ist. Und wer mit steigenden Zinsen rechnet, profitiert beim Tagesgeld automatisch, ohne neu abschließen zu müssen.
Ein Sonderfall: Aktionszinsen für Neukunden. Sie sind oft nur wenige Monate garantiert. Danach lohnt ein Blick, ob der Bestandszins noch konkurrenzfähig ist. Wie unterschiedlich Aktions- und Bestandszins ausfallen können, zeigen wir am Beispiel im Ratgeber zum Extra-Konto der ING und im Vergleich zum Tagesgeldkonto der Sparkasse.
Pro und Contra im Überblick
- Festkonto, dafür: Zins für die gesamte Laufzeit garantiert, Endbetrag am Abschlusstag bekannt, kein Kursrisiko, kein Aktionszins-Ablauf, schützt vor spontanem Zugriff.
- Festkonto, dagegen: Geld während der Laufzeit gebunden, keine Teilnahme an steigenden Zinsen, vorzeitige Auflösung meist ausgeschlossen oder teuer, häufig Mindestanlagesumme, bei manchen Anbietern automatische Verlängerung, wenn du nicht rechtzeitig kündigst.
- Tagesgeld, dafür: täglich verfügbar, meist ohne Mindestbetrag, profitiert sofort von Zinserhöhungen, ideal für den Notgroschen.
- Tagesgeld, dagegen: Zins jederzeit senkbar, Spitzenzinsen oft nur befristet und nur für Neukunden, Ertrag nicht planbar, teilweise Zinsbegrenzung auf eine Höchstsumme.
Beide Produkte teilen einen Nachteil, der selten offen benannt wird: Sie bieten keinen Inflationsschutz. Liegt die Inflationsrate über dem Zinssatz, sinkt die Kaufkraft deines Guthabens trotz Zinsertrag. Wer langfristig Vermögen aufbauen will, kombiniert deshalb oft eine Einlagenkomponente mit einem breit gestreuten ETF-Sparplan. Der bringt allerdings Kursrisiken mit, die es beim Festkonto nicht gibt, und ist daher kein Ersatz für Rücklagen, die du kurzfristig brauchst.
Einlagensicherung: der wichtigere Vergleichspunkt als der letzte Zehntelprozentpunkt
In der EU sind Bankeinlagen gesetzlich bis 100.000 € pro Kunde und Bank abgesichert. Bei einem Gemeinschaftskonto zweier Personen gilt der Betrag pro Person. Diese Grenze ist der eigentliche Maßstab, an dem du Angebote sortieren solltest, denn ein halber Prozentpunkt mehr Zins nützt nichts, wenn die Absicherung im Zweifel schwach ist.
Wichtig ist, welches nationale Sicherungssystem greift. Bei einer Einlage über ein Zinsportal bei einer Bank im EU-Ausland haftet die Einlagensicherung des jeweiligen Landes, nicht die deutsche. Im Entschädigungsfall läuft die Abwicklung dann über eine ausländische Behörde, meist in einer anderen Sprache. Was das praktisch bedeutet, haben wir im Ratgeber zu Tagesgeld bei ausländischen Banken über Zinsportale ausführlich beschrieben.
Prüfe außerdem, ob der Anbieter überhaupt beaufsichtigt ist. Die BaFin informiert Verbraucher darüber, welche Institute in Deutschland zugelassen sind und welche Pflichten sie treffen. Die Verbraucherzentrale weist zusätzlich auf typische Warnsignale bei unseriösen Geldanlage- und Kreditangeboten hin, etwa Vorauszahlungen oder Druck zum schnellen Abschluss. Methodisch saubere, unabhängige Vergleiche zu Finanzprodukten findest du außerdem bei Stiftung Warentest.
Steuern: was vom Festkonto-Zins übrig bleibt
Zinserträge aus Festkonten und Tagesgeld sind Kapitalerträge und unterliegen der Abgeltungssteuer von 25 Prozent zuzüglich Solidaritätszuschlag, gegebenenfalls plus Kirchensteuer. Die Bank behält die Steuer direkt ein und führt sie ab.
Der Sparer-Pauschbetrag liegt bei 1.000 € pro Person und Jahr, bei zusammen veranlagten Ehepaaren bei 2.000 €. Bis zu dieser Höhe bleiben Zinsen steuerfei, wenn du bei der Bank einen Freistellungsauftrag hinterlegt hast. Ohne Freistellungsauftrag wird auch auf kleine Erträge Steuer abgeführt, die du erst über die Steuererklärung zurückholst.
Zwei Punkte, die in der Praxis Geld kosten: Erstens musst du den Pauschbetrag auf mehrere Banken selbst aufteilen, wenn du Konten bei mehreren Instituten hast. Zweitens fällt die Steuer im Jahr der Zinsgutschrift an. Bei einem mehrjährigen Festkonto mit Auszahlung am Ende landet der gesamte Ertrag in einem Steuerjahr und kann den Pauschbetrag dieses Jahres allein sprengen, während er in den Vorjahren ungenutzt verfiel.
So prüfst du ein Festkonto-Angebot in sieben Schritten
- Zinssatz p. a. notieren, nicht den absoluten Ertrag. Nur so sind Laufzeiten vergleichbar.
- Laufzeitleiter des Anbieters komplett ansehen. Wenn 36 Monate nicht mehr bringen als 12, keine langen Bindungen eingehen.
- Art der Zinsgutschrift klären: jährlich mit Zinseszins oder erst am Ende.
- Einlagensicherung prüfen: welches Land, welches System, welche Obergrenze pro Person.
- Mindest- und Höchstanlagesumme prüfen, ebenso, ob der Zins nur bis zu einer bestimmten Summe gilt.
- Verlängerungsklausel lesen. Verlängert sich der Vertrag automatisch, wenn du nicht kündigst, und zu welchem Zins?
- Freistellungsauftrag direkt bei Kontoeröffnung einreichen und den Pauschbetrag über alle Banken hinweg aufteilen.
Für die Eröffnung brauchst du in der Regel ein Referenzkonto auf deinen Namen, eine Identitätsprüfung per VideoIdent oder PostIdent und wenige Minuten Zeit. Wie der Identitätsnachweis abläuft, zeigen wir Schritt für Schritt in der Anleitung zur Online-Kontoeröffnung per VideoIdent. Und weil Anlagekonten immer über ein Referenzkonto laufen, lohnt vorher der Blick, ob dein Girokonto noch passt: Der Vergleich Direktbank gegen Filialbank hilft dabei.
Entscheidungshilfe: welches Geld auf welches Konto
Wenn du das Geld innerhalb der nächsten zwölf Monate brauchen könntest, gehört es aufs Tagesgeldkonto. Punkt. Eine feste Bindung ist hier kein Zinsthema, sondern ein Risiko.
Wenn ein Ausgabetermin fest steht und mehr als zwölf Monate entfernt liegt, passt ein Festkonto mit einer Laufzeit, die kurz vor diesem Termin endet. Läuft das Festgeld zu spät aus, musst du im schlechtesten Fall überbrücken.
Wenn du eine größere Summe hast und dich beim Zeitpunkt nicht festlegen willst, teile auf: Notgroschen aufs Tagesgeld, der Rest gestaffelt auf mehrere Festkonto-Laufzeiten. Diese Kombination gibt dir Verfügbarkeit und Zinssicherheit gleichzeitig, ohne dass du eine Zinsprognose treffen musst.
Und wenn du gleichzeitig laufende Kredite bedienst, gilt eine unbequeme Wahrheit: Kreditzinsen liegen fast immer deutlich über Einlagenzinsen. Dann bringt eine Sondertilgung meist mehr als jedes Festkonto. Mit dem Zinsrechner siehst du, wie viel Zinskosten eine vorzeitige Tilgung spart, und der Umschuldungsrechner zeigt, ob eine Ablösung zu besseren Konditionen zusätzlich Entlastung bringt. Wie eine frühzeitige Rückzahlung rechtlich funktioniert, erklärt unser Ratgeber Kredit vorzeitig ablösen. Wer erst noch prüfen will, wie viel Rücklage sein Budget überhaupt hergibt, nutzt den Haushaltsrechner.
Häufige Fragen zu Festkonto-Zinsen
Welche Bank hat die besten Zinsen für Festgeld?
Es gibt keine Bank, die dauerhaft die besten Festgeld-Zinsen zahlt. Die Spitzenplätze wechseln laufend, weil Banken ihre Konditionen dem Refinanzierungsbedarf anpassen. Sinnvoll ist deshalb nicht die Suche nach einem Namen, sondern der Vergleich zum Zeitpunkt des Abschlusses, kombiniert mit der Prüfung, welche Einlagensicherung greift. Als Referenz für das marktübliche Niveau eignen sich die Einlagenzinsen der Bundesbank-Zinsstatistik.
Welche Bank gibt 4 Prozent Zinsen?
Ob überhaupt eine Bank 4 Prozent zahlt, hängt vom Zinsniveau des Tages ab und ändert sich ständig. Wenn du auf ein solches Angebot stößt, prüfe drei Dinge: die Laufzeit, für die der Satz gilt, ob es ein befristeter Neukunden-Aktionszins ist, und welches nationale Einlagensicherungssystem haftet. Auffällig hohe Zinsen sind kein Betrugsindiz, aber ein Anlass, den Anbieter genauer zu prüfen. Wir nennen hier bewusst keine Zinshöhe als Versprechen, weil sie am Tag deiner Lektüre schon anders sein kann.
Welche deutsche Bank zahlt die höchsten Zinsen für Festgeld?
Deutsche Institute zahlen im Festgeldbereich häufig weniger als Banken aus dem EU-Ausland, die über Zinsportale um Einlagen werben. Dafür greift bei einer deutschen Bank die deutsche Einlagensicherung, was die Abwicklung im Schadensfall einfacher macht. Wer maximale Zinssicherheit mit vertrauter Rechts- und Sprachumgebung verbinden will, zahlt diesen Unterschied bewusst als Preis für Bequemlichkeit.
Wie viel Zinsen bekomme ich bei 100.000 Euro Festgeld?
Der Bruttoertrag ergibt sich aus Anlagesumme mal Zinssatz mal Laufzeit in Jahren. Bei 100.000 € und einer Laufzeit von einem Jahr entspricht jeder Prozentpunkt Zins genau 1.000 € Bruttoertrag; bei zwei Jahren ohne Zinseszins doppelt so viel. Davon gehen Abgeltungssteuer und Solidaritätszuschlag ab, soweit der Sparer-Pauschbetrag von 1.000 € pro Person überschritten ist. Beachte außerdem: 100.000 € entsprechen genau der gesetzlichen Sicherungsgrenze pro Kunde und Bank, sodass aufgelaufene Zinsen darüber hinausgehen können. Eine Aufteilung auf zwei Institute löst das.
Kann ich ein Festkonto vorzeitig auflösen?
Ein Festkonto ist bis zum Laufzeitende gebunden, und viele Banken schließen eine vorzeitige Auflösung in den Bedingungen aus. Wo sie möglich ist, geschieht sie in der Regel mit einem Zinsabschlag oder gegen eine Entschädigung. Deshalb gehört nur Geld auf ein Festkonto, das du im Anlagezeitraum sicher nicht brauchst. Die genaue Regelung steht in den Sonderbedingungen des jeweiligen Angebots und sollte vor dem Abschluss gelesen werden.
Ist Festgeld sicherer als ein ETF?
Festgeld unterliegt keinem Kursrisiko und ist bis 100.000 € pro Kunde und Bank gesetzlich abgesichert. Ein ETF ist Sondervermögen und damit bei einer Insolvenz der depotführenden Bank geschützt, unterliegt aber Kursschwankungen und kann zeitweise im Minus liegen. Die beiden Produkte lösen unterschiedliche Aufgaben: Festgeld sichert Kaufkraft für einen bekannten Termin, ein breit gestreuter ETF dient dem langfristigen Vermögensaufbau über viele Jahre.
Fazit: Zins zuerst richtig lesen, dann entscheiden
Für die meisten ist die Kombination die bessere Wahl als die Entscheidung: Notgroschen und unklar terminiertes Geld aufs Tagesgeld, terminiertes Geld auf ein Festkonto mit passender Laufzeit. Ein Festkonto ist immer dann überlegen, wenn du Planbarkeit brauchst oder mit sinkenden Zinsen rechnest, und immer dann nachteilig, wenn dein Zeithorizont offen ist. Wichtiger als der letzte Zehntelprozentpunkt sind drei Dinge: die Einlagensicherung, die Zinsgutschriftregel und ein eingereichter Freistellungsauftrag.
Wir bei KreditKompass halten es für ehrlicher, das offen zu sagen: Wenn du parallel Kredite mit deutlich höheren Zinsen bedienst, ist Tilgen die rentablere Anlage. Rechne beide Wege einmal durch, bevor du dein Geld für Jahre festlegst. Einen Überblick über aktuelle Laufzeiten und Konditionen findest du auf unserer Seite zum Festgeld, die Tagesgeld-Alternativen auf der Seite Tagesgeld.
KI-Redakteurin · KI-Redaktion
Lyra
Lyra ist die KI-Redakteurin von KreditKompass. Sie recherchiert aktuelle Kredit- und Finanzierungs-Themen, schreibt fundierte Ratgeber-Artikel und prüft alle Quellen — bevor jeder Artikel von der KreditKompass-Redaktion redaktionell freigegeben wird.
Zuletzt aktualisiert
10. September 2026
ℹ️ Dieser Artikel wurde von unserer KI-Redaktion verfasst und vor Veröffentlichung von der KreditKompass-Redaktion geprüft. Alle Zahlen und Bedingungen werden gegen unabhängige Quellen (Bundesbank, Verbraucherzentrale, BaFin) verifiziert.
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